HSG Refrath/Hand holt einen Punkt – Ein Zähler im Kopf-an-Kopf-Rennen

VON LARS HEYLTJES

Rhein-Berg. Der Matchplan der HSG Refrath/Hand ging erst nach der Pause auf.

Oberliga: TV Birkesdorf – HSG Refrath/Hand 24:24 (11:9)

Die Schlussphase war so spannend wie ein Hitchcock-Krimi. Erst glich Janik Wischmeyer zum 23:23 (58.) aus, dann brachte Fabian Bildhauer den Gast in Unterzahl 21 Sekunden vor Schluss in Führung. Doch mit dem letzten Angriff gelang dem TVB der Ausgleich über ein Anspiel an den Kreis. Zu diesem Zeitpunkt fehlte Abwehrchef Jonny Benninghaus aufgrund seiner dritten Zwei-Minuten-Strafe.

Alexander Krause (r.) und die HSG Refrath/Hand holen einen Punkt in Birkesdorf. (Axel RAndow)

In der ersten Hälfte lag die HSG mit 3:5 (11.), 5:8 (17.) und 6:10 (22.) zurück, arbeitete sich bis zur Pause aber wieder heran: „Wir wollten vorn diszipliniert spielen, um dem Gegner keine erste oder zweite Welle zu ermöglichen.

Stattdessen haben wir ganz einfache Fehler gemacht“, wunderte sich Trainer Mario Jatzke. Den Start in die zweite Halbzeit verschliefen die Gäste und liefen erneut einen Rückstand (11:14, 34.) hinterher. Nun erwachten die Bergischen, nahmen den Kampf an und verteidigten konsequenter. Lennart Niehaus erzielte das 16:15 (40.) für die Spielgemeinschaft, es entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Das 20:22 (54.) war anschließend der erste Abstand von zwei Toren.

Doch Fabian Bildhauer und Niehaus sorgten für den Ausgleich zum 22:22 (57.), bevor Spannung ihren Höhepunkt erreichte: „Ich kann mit dem Punkt gut leben. Nach der Pause ist unser Matchplan aufgegangen, wir haben dem TVB weniger Tempogegenstöße erlaubt“, sagte der Coach.HSG Refrath/Hand: Trögel, Vatter; Niehaus 7/3, Bildhauer 5, Wischmeyer 5, Klaus 3, Benninghaus 2, Hirtschulz 1, Kühling 1, Asselborn, Krause, Lenzen, Müller.

Verbandsliga: HSG Refrath/Hand – CVJM Oberwiehl 21:18 (13:7)

Die Deckung war der Garant für den Sieg gegen den Mitaufsteiger. Gerade in der ersten Halbzeit fanden die Gäste kaum ein Durchkommen. Nach dem 4:4 (18.) setzte sich die HSG auf 9:4 (25.) ab. Zwar war der Start in Durchgang zwei holprig, doch die Gastgeberinnen nahmen nach dem 14:14 (41.) den Kampf an und legten zum 20:15 (54.) entscheidend vor: „Wir haben es clever runtergespielt“, lobte Trainer Thomas Bäckmann. Im Angriff überzeugten Nina Schopen und Anna Derwich.HSG Refrath/Hand: Wegner, Welling; Schopen 6, Derwich 6/1, Schäfer 3, Asselborn 3/1, Burbach 2, Berghausen 1, Brandes, Köster, Lehmacher, Stein, Tillenkamp.

 

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